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Genetik & Zucht von A–Z

Das Cannabis-Lexikon

Fachbegriffe rund um Cannabissamen, Genetik und Zucht – kurz erklärt.

120 Begriffe
120 Begriffe

0–9

0,3-%-Grenze

Recht & Markt

Die 0,3-%-Grenze ist der Höchstwert für den wichtigsten Wirkstoff, den Nutzhanf in der EU enthalten darf. Seit 2023 gilt sie EU-weit für die Förderung des Hanfanbaus, vorher lag der Wert bei 0,2 %. Pflanzen darüber gelten nicht als Nutzhanf.

A

Acapulco Gold

Sortenfamilien & Szene

Acapulco Gold ist eine Sativa-Landrasse aus der Gegend um Acapulco in Mexiko, benannt nach ihren goldbraunen Blüten. In den 1960er- und 70er-Jahren war sie eine der berühmtesten Sorten überhaupt. Heute gilt sie vor allem als Stück Cannabisgeschichte.

Afghani

Sortenfamilien & Szene

Afghani steht für Landrassen aus Afghanistan, vor allem aus der Region um den Hindukusch. Sie sind kompakt, harzreich und blühen früh, weshalb sie in unzähligen Kreuzungen stecken, etwa in Northern Lights oder Skunk #1. Als Sortenname bezeichnet Afghani heute meist eine stabilisierte Auswahl dieser Linien.

Anbauvereinigung

Recht & Markt

Eine Anbauvereinigung ist nach dem deutschen KCanG ein nichtgewerblicher Verein, in dem Mitglieder gemeinsam Cannabis anbauen und an Mitglieder weitergeben. Sie braucht eine behördliche Erlaubnis und darf höchstens 500 Mitglieder haben. Umgangssprachlich heißt sie Cannabis Social Club.

Anthocyane

Botanik

Anthocyane sind natürliche Farbstoffe, die Blättern und Blüten eine violette, rote oder bläuliche Färbung geben. Sie kommen auch in Heidelbeeren oder Rotkohl vor. Ob eine Cannabispflanze sie zeigt, hängt von ihrer Genetik und oft von kühlen Nächten ab.

B

Bagseed

Genetik & Zucht

Bagseed nennt man Samen, die zufällig gefunden werden und deren Herkunft niemand kennt. Oft sind sie das Ergebnis einer ungewollten Bestäubung. Für eine gezielte Sortenwahl sind sie das Gegenteil von dokumentierter Genetik.

Besitzgrenze

Recht & Markt

Die Besitzgrenze legt fest, wie viel Cannabis eine Person erlaubterweise besitzen darf. In Deutschland sind es nach dem KCanG 25 Gramm unterwegs und 50 Gramm am Wohnsitz. In Österreich ist der Besitz von Cannabis als Suchtgift weiterhin verboten.

Blattform

Botanik

Die Blattform verrät viel über die Herkunft einer Sorte: Breite, kurze Blattfinger deuten auf Indica-Vorfahren, schmale, lange auf Sativa-Vorfahren. Bei Hybriden liegt die Form oft dazwischen. Auch die Zahl der Finger schwankt je nach Genetik.

Blütephase

Botanik

Die Blütephase ist der Lebensabschnitt, in dem die Pflanze Blüten bildet. Bei photoperiodischen Sorten beginnt sie, wenn die Nächte länger werden, bei Autoflower nach einer festen Zeit. Wie lange sie dauert, ist eine Sorteneigenschaft und steht oft in der Sortenbeschreibung.

Botrytis

Botanik

Botrytis, auf Deutsch Grauschimmel, ist ein Pilz, der dichte Blüten von innen her befällt und braun-grau verfaulen lässt. Er tritt vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit und kühlen Temperaturen auf. Sorten mit lockerem Blütenaufbau gelten als weniger anfällig, Widerstandskraft ist deshalb ein Zuchtziel.

Brakteen

Botanik

Brakteen sind die kleinen, tropfenförmigen Hochblätter, die jede weibliche Blüte umhüllen und später den Samen schützen. Sie sind besonders dicht mit Trichomen besetzt. Umgangssprachlich werden sie oft Kelch genannt.

Breeder

Genetik & Zucht

Breeder ist das Szenewort für Züchter oder Zuchtfirmen, die neue Cannabissorten entwickeln und als Samen anbieten. Hinter vielen Marken stehen einzelne Personen mit eigener Handschrift. Dieselbe Sorte kann von verschiedenen Breedern stammen und sich deutlich unterscheiden.

C

Cannabis Cup

Sortenfamilien & Szene

Der Cannabis Cup ist ein Wettbewerb, bei dem Sorten von einer Jury oder vom Publikum bewertet werden. Der bekannteste wurde ab 1988 vom Magazin High Times in Amsterdam ausgerichtet. Viele Breeder werben bis heute mit gewonnenen Cups.

Chemovar

Genetik & Zucht

Chemovar ist ein Fachbegriff aus der Forschung, der Sorten nach ihrer chemischen Zusammensetzung einteilt statt nach Aussehen oder Herkunft. Er gilt als genauer als die Einteilung in Indica und Sativa. Im Samenhandel spielt er bisher kaum eine Rolle.

Chuck & Pray

Genetik & Zucht

Chuck & Pray, englisch für „werfen und beten“, ist ein Spottbegriff für Kreuzungen ohne Auswahl: Zwei Pflanzen werden gekreuzt und die Samen ungeprüft verkauft. Was daraus wächst, ist entsprechend unberechenbar. Das Gegenteil ist eine Linie mit Pheno-Hunt und Stabilisierung.

Clone-only

Genetik & Zucht

Clone-only nennt man Sorten, die es nur als Steckling gibt und nicht als Samen. Die Originalpflanze wurde nie in Samen überführt. Gibt es eine solche Sorte trotzdem als Samen, ist das meist eine Kreuzung oder eine S1 der Originalpflanze.

Cola

Botanik

Cola nennt man den dichten Blütenstand an der Spitze eines Haupt- oder Seitentriebs. Die größte sitzt meist ganz oben und heißt Haupt-Cola. Das Wort kommt aus dem Spanischen und bedeutet Schwanz.

Cookies

Sortenfamilien & Szene

Cookies ist eine Sortenfamilie, die auf Girl Scout Cookies zurückgeht, eine Kreuzung aus OG Kush und Durban Poison aus Kalifornien um 2010. Daraus entstanden viele süßlich-erdige Sorten, die heute zu den Dessertsorten zählen. Cookies ist zugleich der Name einer bekannten kalifornischen Marke.

D

Dessertsorten

Sortenfamilien & Szene

Dessertsorten ist der Sammelbegriff für Sorten mit süßlichem, fruchtigem oder gebäckartigem Aroma, oft mit Namen wie Cookies, Gelato, Sherbet oder Cake. Die meisten gehen auf wenige kalifornische Linien der 2010er-Jahre zurück. Ihre Stammbäume sind deshalb eng miteinander verflochten.

Diesel

Sortenfamilien & Szene

Diesel und Chem bezeichnen eine eng verwandte Sortenfamilie, deren Aroma an Treibstoff erinnert. Ausgangspunkt ist Chemdawg, eine Linie aus den USA der 1990er-Jahre, aus der unter anderem Sour Diesel hervorging. Auch das Szenewort „Gas“ für dieses Aroma geht auf diese Familie zurück.

Diözisch

Botanik

Diözisch, also zweihäusig, heißt: Es gibt getrennte weibliche und männliche Pflanzen. Cannabis ist von Natur aus diözisch, ebenso wie sein naher Verwandter, der Hopfen. Samen entstehen nur an weiblichen Pflanzen.

Dominant und rezessiv

Genetik & Zucht

Dominant und rezessiv beschreiben, wie sich Erbanlagen durchsetzen. Ein dominantes Merkmal zeigt sich schon, wenn es nur von einem Elternteil kommt, ein rezessives nur, wenn beide Eltern es weitergeben. Deshalb tauchen manche Merkmale erst Generationen später wieder auf.

Dormanz

Samen & Keimung

Dormanz ist die Ruhephase eines Samens, in der er trotz guter Bedingungen nicht keimt. Sie schützt den Samen davor, zur falschen Zeit auszutreiben. Ältere Samen können in eine tiefere Ruhe fallen und brauchen dann länger zum Keimen.

E

Eigenanbau

Recht & Markt

Eigenanbau meint den Anbau von Cannabis für den eigenen Bedarf. In Deutschland erlaubt das KCanG Erwachsenen seit April 2024 bis zu drei Pflanzen am Wohnsitz. In Österreich ist der Anbau zur Gewinnung von Suchtgift dagegen verboten.

Elite-Cut

Genetik & Zucht

Ein Elite-Cut ist ein besonders begehrter Steckling einer bekannten Sorte, meist ein ausgewählter Keeper. Oft trägt er einen Zusatznamen, der ihn von anderen Phänotypen derselben Sorte unterscheidet. Viele moderne Kreuzungen nennen solche Cuts als Elternteil.

EU-Sortenkatalog

Recht & Markt

Der EU-Sortenkatalog, genauer der Gemeinsame Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten, listet alle Sorten, die in der EU als Saatgut zugelassen sind. Für Hanf stehen dort nur Nutzhanfsorten unterhalb der 0,3-%-Grenze. Cannabissorten aus Samenbanken sind darin nicht enthalten.

Exotics

Sortenfamilien & Szene

Exotics nennt die Szene, vor allem in den USA, neue und seltene Sorten mit ungewöhnlichem Aussehen oder Aroma. Der Begriff ist eher ein Marketingwort als eine genetische Einordnung. Oft sind damit gefragte Kreuzungen aus der Dessert-Familie gemeint.

F

F2

Genetik & Zucht

F2 ist die zweite Generation, entstanden aus der Kreuzung zweier F1-Pflanzen untereinander. In dieser Generation verteilen sich die Merkmale der Großeltern neu, die Nachkommen sind deutlich vielfältiger. Züchter suchen hier gezielt nach neuen Kombinationen.

Fächerblatt

Botanik

Das Fächerblatt ist das große, handförmig gefingerte Blatt, das als Symbol für Cannabis bekannt ist. Es sammelt einen Großteil des Lichts für die Photosynthese. Zahl und Breite der Blattfinger hängen von der Genetik ab.

Feminisiert

Genetik & Zucht

Feminisierte Samen bringen nahezu ausschließlich weibliche Pflanzen hervor. Dafür bringen Breeder eine weibliche Pflanze dazu, Pollen zu bilden, und bestäuben damit eine andere weibliche Pflanze. Weil kein männliches Erbgut beteiligt ist, fehlen die männlichen Nachkommen.

G

Gas

Sortenfamilien & Szene

Gas ist Szeneslang für ein scharfes, treibstoffartiges Aroma, wie es die Diesel- und Chem-Sorten prägen. In Sortenbeschreibungen meint „gassy“ genau diesen Duft. Genetisch verweist der Begriff meist auf Chemdawg- oder OG-Kush-Linien.

Gelato

Sortenfamilien & Szene

Gelato ist eine Sorte aus Kalifornien, gezüchtet um 2014 aus Sunset Sherbet und Thin Mint Girl Scout Cookies. Sie gab einer ganzen Familie dessertartiger Sorten den Namen, oft mit Nummern wie Gelato #33 oder #45. Die Nummern stehen für einzelne ausgewählte Phänotypen.

Genetik

Genetik & Zucht

Genetik meint in der Cannabiszucht das Erbgut einer Pflanze, also alles, was sie an Anlagen von ihren Eltern mitbekommt. In der Szene wird das Wort oft gleichbedeutend mit Sorte verwendet: „eine gute Genetik“ heißt eine sauber gezüchtete Linie. Wie sich diese Anlagen zeigen, hängt zusätzlich von der Umwelt ab.

Genpool

Genetik & Zucht

Der Genpool ist die Gesamtheit der Erbanlagen, die in einer Population oder Zuchtlinie vorhanden ist. Ein breiter Genpool bietet Züchtern viel Auswahl, ein enger macht Linien einheitlich, aber anfälliger. Landrassen gelten als wichtige Reserve für den Genpool von Cannabis.

H

Hashplant

Genetik & Zucht

Hashplant hießen ursprünglich afghanische Linien, die traditionell zur Haschischgewinnung angebaut wurden. Heute steht der Name für Sorten mit stark afghanischem Erbe und entsprechend kompaktem Wuchs. Mehrere bekannte Sorten tragen ihn im Namen.

Haze

Sortenfamilien & Szene

Haze ist eine Sortenfamilie, die in den 1970er-Jahren in Kalifornien aus Sativa-Landrassen aus Mexiko, Kolumbien, Thailand und Südindien entstand. Haze-Sorten wachsen hoch, blühen lange und sind für ein würzig-zitroniges Aroma bekannt. Die Linie steckt heute in vielen Kreuzungen wie Amnesia Haze oder Super Silver Haze.

Heirloom

Genetik & Zucht

Heirloom, englisch für „Erbstück“, nennt man alte Linien, die über lange Zeit unverändert weitergegeben wurden, oft direkt von Landrassen abstammend. Sie wurden nicht mit modernen Hybriden vermischt. Sammler schätzen sie als Stück Cannabisgeschichte.

Hermaphrodit

Genetik & Zucht

Ein Hermaphrodit, umgangssprachlich Zwitter, ist eine Pflanze, die gleichzeitig weibliche und männliche Blüten bildet. Bei Cannabis ist das unerwünscht, weil sich die Pflanze damit selbst bestäuben kann. Die Neigung dazu ist teils erblich, gute Breeder selektieren dagegen.

Heterosis

Genetik & Zucht

Heterosis, auch Hybrid Vigor genannt, beschreibt die oft besonders starke Wüchsigkeit der ersten Generation aus zwei verschiedenen Linien. Die Nachkommen übertreffen dann ihre Eltern an Kraft und Gesundheit. Der Effekt ist in der F1 am stärksten und lässt in späteren Generationen nach.

Hindu Kush

Sortenfamilien & Szene

Hindu Kush ist eine Landrasse aus dem gleichnamigen Gebirge zwischen Afghanistan und Pakistan. Die Pflanzen sind an raues Bergklima angepasst, kompakt und dicht. Hindu Kush gilt als Ursprung der ganzen Kush-Familie.

Hybrid

Genetik & Zucht

Ein Hybrid ist eine Sorte, deren Eltern aus unterschiedlichen Linien stammen, etwa aus einer Indica- und einer Sativa-Linie. Fast alle modernen Sorten sind Hybride. Angaben wie „70 % Indica“ beschreiben grob, welcher Teil des Stammbaums überwiegt.

Hype-Strain

Sortenfamilien & Szene

Ein Hype-Strain ist eine Sorte, die durch Social Media, Auszeichnungen oder Prominente schnell sehr gefragt wird. Oft folgen dann viele Kreuzungen und Nachahmungen unter ähnlichem Namen. Ob die Genetik hält, was der Name verspricht, zeigt erst der Stammbaum.

I

IBL

Genetik & Zucht

IBL steht für „Inbred Line“, eine über viele Generationen durch Inzucht gefestigte Linie. Pflanzen einer IBL sehen sich sehr ähnlich und geben ihre Merkmale verlässlich weiter. Solche Linien sind wertvolle Eltern für neue Kreuzungen.

Indica

Genetik & Zucht

Indica bezeichnet ursprünglich Cannabispflanzen aus Zentralasien, etwa aus dem Hindukusch: kompakt, buschig, mit breiten Blättern und kurzer Blütezeit. Heute beschreibt der Begriff vor allem die Wuchsform, denn fast alle Sorten sind Kreuzungen. Botanisch ist die Einteilung umstritten.

Internodien

Botanik

Internodien sind die Stängelabschnitte zwischen zwei Knoten. Ihre Länge prägt den Wuchs: Kurze Internodien ergeben kompakte Pflanzen, lange eine gestreckte Form. Indica-betonte Sorten haben meist kürzere Internodien als Sativa-betonte.

Inzuchtdepression

Genetik & Zucht

Inzuchtdepression ist der Leistungsverlust, der entstehen kann, wenn eng verwandte Pflanzen über viele Generationen miteinander gekreuzt werden. Typisch sind schwächerer Wuchs und geringere Robustheit. Gute Züchter halten ihre Linien deshalb genetisch breit genug.

K

KCanG

Recht & Markt

Das KCanG, das Konsumcannabisgesetz, ist das deutsche Gesetz, das seit 1. April 2024 den Umgang mit Cannabis für Erwachsene regelt. Es erlaubt unter anderem den privaten Eigenanbau in begrenztem Umfang und nichtgewerbliche Anbauvereinigungen. In Österreich gilt es nicht.

Keimblätter

Samen & Keimung

Keimblätter sind die beiden ersten, rundlichen Blättchen, die schon im Samen angelegt sind und nach der Keimung erscheinen. Sie versorgen den Sämling in den ersten Tagen mit Energie. Erst danach folgen die typischen gezackten Cannabisblätter.

Keimrate

Samen & Keimung

Die Keimrate gibt an, welcher Anteil von Samen unter guten Bedingungen keimt. Sie hängt vor allem von Reife, Alter und Lagerung der Samen ab. Seriöse Breeder prüfen ihre Chargen darauf.

Keimung

Samen & Keimung

Keimung ist der Moment, in dem der ruhende Embryo im Samen zu wachsen beginnt: Die Schale springt auf und eine erste Wurzel tritt aus. Ausgelöst wird sie durch Feuchtigkeit und Wärme. Mit der Keimung endet die Ruhephase des Samens.

Kelch

Botanik

Kelch, in der Szene Calyx, nennt man die kleine Hülle an der weiblichen Blüte, in der sich nach der Bestäubung der Samen bildet. Viele dicht stehende Kelche ergeben die typische Blütenform. Botanisch genauer wäre der Begriff Brakteen.

Knoten

Botanik

Ein Knoten, fachlich Nodium, ist die Stelle am Stängel, an der Blätter und Seitentriebe entspringen. Dort bilden sich auch die ersten Blütenansätze. Der Abstand zwischen zwei Knoten heißt Internodium.

Kolloidales Silber

Genetik & Zucht

Kolloidales Silber ist eine Flüssigkeit mit feinsten Silberteilchen, die ebenfalls für das Reversal weiblicher Pflanzen genutzt wird. Es ist neben STS das bekannteste Mittel, um Pollen für feminisierte Samen zu gewinnen.

Kreuzung

Genetik & Zucht

Eine Kreuzung entsteht, wenn der Pollen einer Pflanze eine andere befruchtet. In Stammbäumen wird sie mit „x“ notiert, die Mutter steht meist vorne. Fast jede Sorte im Shop ist das Ergebnis einer oder mehrerer Kreuzungen.

Kultivar

Genetik & Zucht

Kultivar, kurz für „kultivierte Varietät“, ist der botanisch korrekte Fachbegriff für eine gezielt gezüchtete Sorte. Wissenschaft und Medizin bevorzugen ihn, weil „Strain“ eigentlich aus der Mikrobiologie stammt. Im Alltag meinen beide Wörter dasselbe.

Kush

Sortenfamilien & Szene

Kush bezeichnet eine Sortenfamilie, die auf Landrassen aus dem Hindukusch zwischen Afghanistan und Pakistan zurückgeht. Typisch sind kompakter Wuchs, breite Blätter und ein erdig-würziges Aroma. Viele bekannte Sorten wie OG Kush oder Bubba Kush tragen den Namen, auch wenn ihr Stammbaum weit darüber hinausreicht.

L

Landrasse

Genetik & Zucht

Eine Landrasse ist eine Cannabislinie, die sich über lange Zeit an eine bestimmte Region angepasst hat, ohne gezielte Kreuzung mit Pflanzen von anderswo. Beispiele sind Afghani aus dem Hindukusch oder Thai-Linien aus Südostasien. Landrassen sind das Ausgangsmaterial fast aller modernen Sorten.

Legalisierung heißt, dass der Umgang mit Cannabis erlaubt und gesetzlich geregelt wird, etwa mit Verkaufsstellen oder Anbauregeln. Entkriminalisierung bedeutet, dass er verboten bleibt, aber nicht mehr strafrechtlich verfolgt wird, sondern etwa als Verwaltungsübertretung gilt. Deutschland hat mit dem KCanG teilweise legalisiert, Portugal setzt seit 2001 auf Entkriminalisierung.

M

Medizinalcannabis

Recht & Markt

Medizinalcannabis ist Cannabis, das als Arzneimittel ärztlich verschrieben und über Apotheken abgegeben wird. In Deutschland ist das seit 2017 möglich, in Österreich sind bestimmte Cannabis-Arzneimittel verschreibbar, Blüten jedoch nicht. Mit Samen aus dem Handel hat es nichts zu tun.

Mehltau

Botanik

Mehltau ist ein Pilzbefall, der sich als weißer, mehlartiger Belag auf Blättern zeigt. Er schwächt die Pflanze, weil er die Photosynthese behindert. Viele Breeder werben mit Sorten, die gegen Mehltau widerstandsfähig sind.

Monözisch

Botanik

Monözisch, also einhäusig, bedeutet, dass eine Pflanze weibliche und männliche Blüten zugleich trägt. Viele Nutzhanfsorten wurden gezielt so gezüchtet. Bei Sorten aus dem Samenhandel ist das unerwünscht, dort spricht man von Hermaphroditen.

N

Northern Lights

Sortenfamilien & Szene

Northern Lights ist eine der einflussreichsten Sorten der Zuchtgeschichte, entstanden in den 1970er- und 80er-Jahren aus afghanischen Linien. In den 1980ern brachte Nevil Schoenmakers sie nach Holland, wo sie zur Grundlage vieler Kreuzungen wurde. Sie gilt als besonders kompakt und robust.

Novel Food

Recht & Markt

Novel Food sind Lebensmittel, die vor Mai 1997 in der EU nicht in nennenswertem Umfang verzehrt wurden und deshalb eine eigene Zulassung brauchen. Darunter fallen etwa bestimmte Extrakte aus Hanf, nicht aber Hanfsamen als Lebensmittel. Für Cannabissamen aus dem Samenhandel spielt die Regel keine Rolle.

Nutzhanf

Recht & Markt

Nutzhanf sind Hanfsorten, die für Fasern, Samen als Lebensmittel oder andere technische Zwecke angebaut werden. In der EU dürfen nur zugelassene Sorten mit sehr niedrigem Wirkstoffgehalt angebaut werden. Sie stehen im EU-Sortenkatalog.

O

OG

Sortenfamilien & Szene

OG ist der Namenszusatz der OG-Kush-Familie, die in den 1990er-Jahren in Florida und Kalifornien bekannt wurde. Wofür die Buchstaben stehen, ist umstritten, gängige Deutungen sind „Original Gangster“ und „Ocean Grown“. Viele moderne Sorten haben OG Kush im Stammbaum.

Open Pollination

Genetik & Zucht

Open Pollination bedeutet, dass mehrere männliche und weibliche Pflanzen frei miteinander bestäuben, ohne dass der Züchter die Paare festlegt. So bleibt die Vielfalt einer Linie erhalten. Landrassen werden traditionell auf diese Weise vermehrt.

P

Papiertuch-Methode

Samen & Keimung

Die Papiertuch-Methode ist eine verbreitete Art, Samen keimen zu lassen: Sie liegen zwischen feuchten Papiertüchern, bis die erste Wurzel sichtbar wird. So lässt sich die Keimung gut beobachten. Gärtner nutzen sie für viele Pflanzenarten.

Pfahlwurzel

Samen & Keimung

Die Pfahlwurzel ist die erste, senkrecht nach unten wachsende Hauptwurzel, die bei der Keimung aus dem Samen tritt. Von ihr zweigen später die Seitenwurzeln ab. Ihren Namen hat sie von der geraden Form, die an einen Pfahl erinnert.

Photoperiode

Botanik

Die Photoperiode ist das Verhältnis von hellen zu dunklen Stunden innerhalb eines Tages. Viele Pflanzen erkennen daran die Jahreszeit und richten ihre Blüte danach aus. Bei Cannabis löst eine kürzere Tageslänge die Blüte aus, außer bei Autoflower.

Pollen

Genetik & Zucht

Pollen ist der Blütenstaub der männlichen Pflanze und trägt deren Erbgut. Gelangt er auf die Narben einer weiblichen Blüte, entstehen Samen. Züchter sammeln Pollen gezielt, um bestimmte Kreuzungen durchzuführen.

Polyhybrid

Genetik & Zucht

Ein Polyhybrid ist eine Sorte, in deren Stammbaum viele verschiedene Linien über mehrere Generationen zusammenfließen. Typisch sind moderne Sorten wie Gelato, die auf mehrere bekannte Eltern und Großeltern zurückgehen. Die Vielfalt im Erbgut macht die Nachkommen solcher Sorten oft uneinheitlich.

R

RBX

Genetik & Zucht

RBX steht für „Reverse Backcross“: eine Rückkreuzung, bei der der Pollen von einer umgekehrten weiblichen Pflanze stammt, die also zugleich feminisiert ist. Geprägt hat die Kennzeichnung der US-Züchter Ethos Genetics. Eine feste Norm ist sie nicht, andere Breeder verwenden sie teils anders.

Regulär

Genetik & Zucht

Reguläre Samen entstehen auf natürlichem Weg aus einer weiblichen und einer männlichen Pflanze. Daraus wachsen etwa zur Hälfte männliche und zur Hälfte weibliche Pflanzen. Für Züchter sind sie unverzichtbar, weil nur sie männliche Pflanzen für neue Kreuzungen liefern.

Reversal

Genetik & Zucht

Reversal bezeichnet das Umkehren einer weiblichen Pflanze, sodass sie männliche Blüten mit Pollen bildet. Mit diesem Pollen stellen Breeder feminisierte Samen her. Das Erbgut der Pflanze bleibt dabei weiblich.

Rückkreuzung (BX)

Genetik & Zucht

Bei einer Rückkreuzung, englisch Backcross oder kurz BX, wird ein Nachkomme wieder mit einem seiner Eltern gekreuzt. So verstärken Züchter die Merkmale dieses Elternteils, etwa Aroma oder Wuchsform. Die Zahl dahinter, wie bei BX2, zählt die Runden.

Ruderalis

Genetik & Zucht

Ruderalis ist eine kleine, robuste Cannabisform aus Russland und Zentralasien, die unabhängig von der Tageslänge blüht. Diese Eigenschaft haben Breeder in andere Sorten eingekreuzt, daraus sind die Autoflower-Sorten entstanden. Als eigenständige Sorte spielt Ruderalis kaum eine Rolle.

S

S1

Genetik & Zucht

S1 bezeichnet Samen, die durch Selbstbestäubung einer einzigen Pflanze entstehen: Sie wird mit ihrem eigenen Pollen befruchtet. Die Nachkommen tragen nur das Erbgut dieser einen Pflanze, sind aber nicht identisch mit ihr. So lässt sich eine besondere Pflanze in Samenform weitergeben.

Samen

Samen & Keimung

Botanisch ist ein Cannabissamen eine Achäne: eine kleine Frucht mit harter Schale, die genau einen Samen enthält. Darin liegt der Embryo mit allen Erbanlagen der künftigen Pflanze. Samen sind die Form, in der Genetik gehandelt, gesammelt und aufbewahrt wird.

Samenbank

Samen & Keimung

Eine Samenbank, englisch Seedbank, ist ein Unternehmen, das Cannabissamen züchtet oder von Breedern bezieht und verkauft. Manche Samenbanken sind zugleich Breeder, andere reine Händler. Daneben gibt es Genbanken, die Saatgut zur Erhaltung der Vielfalt lagern.

Samenlagerung

Samen & Keimung

Samenlagerung beschreibt, wie Samen aufbewahrt werden, damit sie keimfähig bleiben. Entscheidend sind Dunkelheit, Kühle und Trockenheit, denn Feuchtigkeit und Wärme zehren an den Reserven im Samen. Gut gelagert bleiben Cannabissamen mehrere Jahre keimfähig.

Samenschale

Samen & Keimung

Die Samenschale ist die harte äußere Hülle des Samens. Sie schützt den Embryo vor Feuchtigkeit, Licht und Verletzungen. Ihre Farbe und Zeichnung sagen etwas über die Reife, aber kaum etwas über die Sorte aus.

Sämling

Samen & Keimung

Ein Sämling ist eine junge Pflanze, die aus einem Samen gewachsen ist, im Unterschied zu einem Steckling. Jeder Sämling ist genetisch einzigartig, auch innerhalb derselben Sorte. Genau darauf beruht der Pheno-Hunt.

Sammlersamen

Recht & Markt

Sammlersamen, auch Souvenirsamen genannt, sind Cannabissamen, die als Sammlerobjekt oder Andenken verkauft werden. Die Bezeichnung macht deutlich, dass sie nicht für den Anbau bestimmt sind. In Ländern, in denen der Anbau verboten ist, ist das die übliche Form des Samenhandels.

Sativa

Genetik & Zucht

Sativa steht für hochwachsende Cannabispflanzen mit schmalen Blättern und langer Blütezeit, wie sie ursprünglich in äquatornahen Regionen wachsen, etwa in Thailand, Kolumbien oder Mexiko. Wie bei Indica beschreibt der Begriff heute vor allem Wuchs und Herkunft der Vorfahren. Botanisch heißt übrigens die ganze Art Cannabis sativa.

Selfing

Genetik & Zucht

Selfing ist das Selbstbestäuben einer Pflanze mit ihrem eigenen Pollen, vom englischen „to self“. Das Ergebnis sind S1-Samen. Breeder nutzen Selfing, um eine herausragende Einzelpflanze als Samen weiterzugeben.

Sherbet

Sortenfamilien & Szene

Sherbet, genauer Sunset Sherbet, ist eine kalifornische Sorte aus der Cookies-Familie und ein Elternteil von Gelato. Der Name steht heute für eine Gruppe fruchtig-süßer Sorten aus diesem Umfeld. Damit gehört Sherbet zu den Grundbausteinen der Dessertsorten.

Skarifikation

Samen & Keimung

Skarifikation bezeichnet das leichte Anrauen einer harten Samenschale, damit Wasser leichter eindringen kann. In der Gärtnerei wird das bei vielen hartschaligen Samen angewendet. Bei Cannabissamen ist es meist nicht nötig.

Skunk

Sortenfamilien & Szene

Skunk geht auf Skunk #1 zurück, eine Kreuzung aus afghanischen, kolumbianischen und mexikanischen Linien, die in den 1970er-Jahren in Kalifornien stabilisiert wurde. Sie war eine der ersten verlässlich einheitlichen Hybrid-Sorten und kam in den 1980ern mit Sam the Skunkman nach Holland. Der Name spielt auf den stechenden Geruch an.

SMG

Recht & Markt

Das SMG, das österreichische Suchtmittelgesetz, regelt den Umgang mit Suchtgiften und damit auch mit Cannabis. Es verbietet unter anderem den Anbau von Cannabispflanzen zur Gewinnung von Suchtgift. Strafbar ist auch, Samen in der Absicht weiterzugeben, einen solchen Anbau zu ermöglichen.

Stabilität

Genetik & Zucht

Stabilität beschreibt, wie einheitlich die Nachkommen einer Sorte ausfallen. Bei einer stabilen Sorte sehen sich die Pflanzen aus einer Packung sehr ähnlich. Erreicht wird das über viele Generationen gezielter Auswahl.

Stammbaum

Genetik & Zucht

Der Stammbaum zeigt, von welchen Eltern und Großeltern eine Sorte abstammt, in der Szene auch Lineage genannt. Im DrGreen Atlas lässt sich der Stammbaum jeder Sorte mit belegten Eltern Generation für Generation verfolgen.

Stempel

Botanik

Stempel, auch Pistille genannt, sind die weiblichen Blütenorgane. Sichtbar sind ihre feinen Härchen, die Narben, die den Pollen auffangen. Sie sind anfangs weiß und verfärben sich mit der Zeit orange oder braun.

Strain

Genetik & Zucht

Strain ist das englische Szenewort für eine Cannabissorte, also eine Pflanzenlinie mit eigenem Namen und typischen Merkmalen. Anders als bei Obst- oder Gemüsesorten ist der Name nicht geschützt: Dieselbe Bezeichnung kann bei verschiedenen Breedern für unterschiedliche Genetik stehen. Deshalb lohnt der Blick auf den Stammbaum.

Strain Hunter

Sortenfamilien & Szene

Strain Hunter nennt man Züchter, die in entlegene Regionen reisen, um ursprüngliche Landrassen zu finden und zu sammeln. Bekannt wurde der Begriff durch die gleichnamige Dokumentarreihe von Green House Seeds. Die gefundenen Linien sichern genetische Vielfalt für künftige Kreuzungen.

Stretch

Botanik

Stretch nennt man das starke Längenwachstum, das viele Pflanzen zu Beginn der Blüte zeigen. Sie können dabei ihre Höhe deutlich vergrößern. Wie stark der Stretch ausfällt, ist vor allem genetisch bedingt, Sativa-betonte Sorten strecken sich meist mehr.

STS

Genetik & Zucht

STS steht für Silberthiosulfat, eine Lösung, die Breeder für das Reversal weiblicher Pflanzen verwenden. Die Silberionen hemmen in der Pflanze das Hormon Ethylen, das die weibliche Blüte steuert. Neben kolloidalem Silber ist STS das gängigste Mittel dafür.

T

Testcross

Genetik & Zucht

Ein Testcross ist eine Probekreuzung, mit der Züchter herausfinden, welche Erbanlagen eine Pflanze trägt. Dafür wird sie mit einer bekannten Linie gekreuzt und die Nachkommen werden ausgewertet. Bei Vaterpflanzen ist das oft der einzige Weg, ihren Wert zu beurteilen.

Thai

Sortenfamilien & Szene

Thai bezeichnet Sativa-Landrassen aus Thailand, die hoch wachsen und sehr lange blühen. Thai-Linien gehören zu den Vorfahren von Haze und damit vieler moderner Sativa-Sorten. Reine Thai-Landrassen sind heute selten und bei Sammlern gefragt.

Tigerstreifen

Samen & Keimung

Tigerstreifen nennt man die dunkle, gesprenkelte oder gestreifte Zeichnung auf der Schale vieler reifer Cannabissamen. Sie stammt von einer dünnen Hülle, die beim Ausreifen auf der Schale antrocknet. Die Musterung ist ein Hinweis auf Reife, aber kein Qualitäts- oder Sortenmerkmal.

Trichome

Botanik

Trichome sind winzige, kristallartig glänzende Drüsenhaare auf Blüten und Blättern. Sie bilden die Aromastoffe der Pflanze und schützen sie vor Fraßfeinden und UV-Licht. Ihre Dichte ist ein wichtiges Zuchtmerkmal.

U

Umfallkrankheit

Samen & Keimung

Die Umfallkrankheit, englisch Damping-off, ist ein Pilzbefall, bei dem junge Sämlinge am Stängelansatz einschnüren und umkippen. Verursacht wird sie von Bodenpilzen, die bei Nässe und schlechter Belüftung gedeihen. Sie trifft nicht nur Cannabis, sondern viele Pflanzen im Keimlingsstadium.

Unreife Samen

Samen & Keimung

Unreife Samen sind hell, weich oder grünlich, weil sie vor dem vollständigen Ausreifen geerntet wurden. Ihr Embryo ist oft nicht fertig entwickelt, deshalb keimen sie schlecht oder gar nicht. Reife Samen sind dagegen hart und meist dunkel gemustert.

V

Vaterpflanze

Genetik & Zucht

Die Vaterpflanze ist der männliche Elternteil einer Kreuzung, der den Pollen liefert. Ihre Eigenschaften zeigen sich nicht an eigenen Blüten, Züchter beurteilen sie deshalb oft erst an ihren Nachkommen. Eine gute Vaterpflanze ist entsprechend wertvoll.

Vorblüte

Botanik

Die Vorblüte sind die ersten, einzelnen Blütenansätze, die sich an den Knoten bilden, bevor die eigentliche Blüte beginnt. An ihnen lässt sich früh erkennen, ob eine Pflanze weiblich oder männlich ist. Weibliche Vorblüten zeigen feine weiße Härchen, männliche kleine runde Säckchen.

W

Wachstumsphase

Botanik

Die Wachstumsphase, auch vegetative Phase, ist der Lebensabschnitt, in dem die Pflanze Blätter, Triebe und Wurzeln bildet, aber noch nicht blüht. Bei photoperiodischen Sorten dauert sie, solange die Tage lang sind. Autoflower wechseln dagegen nach einer festen Zeit von selbst in die Blüte.

White Widow

Sortenfamilien & Szene

White Widow ist eine niederländische Sorte aus den 1990er-Jahren, entstanden aus einer brasilianischen Sativa-Landrasse und einer südindischen Indica. Der Name kommt von der dichten, weißen Schicht aus Trichomen auf den Blüten. Sie gewann früh Preise und steckt in vielen späteren Kreuzungen.

Z

Zaza

Sortenfamilien & Szene

Zaza ist ein Slangwort aus der US-Szene für besonders exotische, gefragte Sorten. Es hat keine feste genetische Bedeutung und verbreitet sich vor allem über Social Media und Musik. In Sortennamen ist es ein Hinweis auf aktuelle Trends.

Zkittlez

Sortenfamilien & Szene

Zkittlez ist eine fruchtige Sorte aus Kalifornien, die Mitte der 2010er-Jahre bekannt wurde und auf Grape Ape und Grapefruit zurückgeführt wird. Sie gewann mehrere Wettbewerbe und wurde zum Elternteil zahlreicher moderner Kreuzungen. Der Name spielt auf eine Süßigkeitenmarke an.

Zuckerblatt

Botanik

Zuckerblätter sind die kleinen Blätter, die direkt aus den Blütenständen wachsen. Ihren Namen haben sie von den glitzernden Trichomen, die sie wie mit Zucker bestäubt aussehen lassen. Sie gehören zur Blüte, nicht zu den großen Fächerblättern.