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DAS SORTENPORTRÄT

OG Kush

Benzin, Zitrus und Kiefer im Duft, dazu dichte Blüten: So kennt man den Kush aus der Chemdawg-Linie, dessen Kürzel meist als „Ocean Grown“ gelesen wird.

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OG Kush
Abbildung: Barneys Farm

StrainAtlas

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Eine Herkunft mit mehreren Versionen

Gesichert ist die Herkunft von OG Kush nicht. Der Stammbaum führt Chemdawg und eine Kreuzung aus Lemon Thai und Hindu Kush als Eltern, und so beschreibt auch Barneys Farm die eigene Fassung. Royal Queen Seeds, Humboldt Seed Org. und White Label Seed Company nennen statt Hindu Kush eine Pakistani Kush. Royal Queen Seeds erwähnt zudem die zweite verbreitete Lesart: OG Kush sei schlicht ein besonderer Chemdawg-Steckling aus den frühen Neunzigern.

Lange gab es die Sorte nur als Klon. Ihren Ruf hat sie in Kalifornien gemacht, wo sie zum Rückgrat vieler späterer Kreuzungen wurde, wie die lange Liste ihrer Nachkommen im Stammbaum zeigt.

Ein Name, verschiedene Selektionen

Alle Fassungen hier sind photoperiodisch und feminisiert, eine Autoflower ist nicht darunter. Die Unterschiede liegen in Linie, Wuchs, Tempo und Aromabetonung. DNA Genetics bietet den früher nur als Klon kursierenden Cut als Samen an und beschreibt ihn als kräftig streckend, mit kleineren, aber sehr dichten Blüten und einem Duft nach Treibstoff. Humboldt Seed Co. hat auf eine ertragreichere Selektion mit stabilen Stielen hingearbeitet, die das erdig-gasige Profil behält und im Freiland laut Hersteller in der ersten Oktoberhälfte reif wird.

Royal Queen Seeds setzt mit der eigenen Pakistani-Kush-Variante stärker auf süße Zitrusnoten über Kiefer und Diesel und verweist auf einen ersten Platz beim Highlife Cup. Humboldt Seed Org. rückt einen süßen, tropisch-fruchtigen Duft in den Vordergrund und beschreibt eine kleine Pflanze, die empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert. Barneys Farm betont das erdig-würzige Terpenprofil und große Pflanzen im Freiland, Silent Seeds eine schlanke Pflanze mit weiten Abständen zwischen den Nodien und einen Duft nach Benzin und Limette, White Label Seed Company einen kompakten Wuchs mit kurzer Blüte und Zitrus-Kiefer-Duft.

Bei der Blütezeit liegen die Fassungen von Royal Queen Seeds und Seedsman mit sieben bis neun Wochen etwas vor Barneys Farm, DNA Genetics, Humboldt Seed Co. und Tiger One Bulk mit acht bis zehn Wochen. Beim THC-Gehalt ordnen Barneys Farm und Humboldt Seed Co. ihre Fassungen höher ein als die übrigen Fassungen mit THC-Angabe.

Welche OG Kush zu deinem Grow passt, siehst du im Profilvergleich direkt darunter.