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Landrasse aus dem Bergland und Wurzel vieler Kush-Sorten

Eltern führt der Stammbaum nicht: Hindu Kush gilt als Landrasse, die sich über lange Zeit ohne Einkreuzung an das raue Bergklima angepasst hat. Daher der niedrige, stämmige Wuchs mit breiten, dunklen Blättern, der Wind und Temperaturschwankungen gut wegsteckt. Ihre Genetik steckt in vielen späteren Sorten, darunter Master Kush, Purple Kush, Super OG Kush und Skunk Kush.

Feminisiert oder regulär, gepflegte Linie oder Talsammlung

Alle Fassungen wachsen photoperiodisch. Der wichtigste Unterschied ist das Geschlecht: Barneys Farm, Nirvana Seeds und Sensi Seeds bieten feminisierte Samen für eine reine Blütenernte. Regulär gibt es Hindu Kush von Barneys Farm, Sensi Seeds und Landrace Warden – die Wahl, wenn du selbst selektieren, männliche Pflanzen behalten oder eigene Kreuzungen anlegen willst.

Auch in der Linie gehen die Angebote auseinander. Sensi Seeds führt die Sorte nach eigener Angabe seit vielen Generationen geschlossen im eigenen Genpool weiter und betont einheitliche Pflanzen; mit 6 bis 8 Wochen ist sie die am schnellsten blühende Fassung. Nirvana Seeds hat aus Originalsaatgut, das aus dem Gebirge nach Holland kam, durch Rückkreuzung eine eigene Linie aufgebaut und gibt 7 bis 9 Wochen Blüte an. Barneys Farm rechnet mit 8 bis 10 Wochen und hebt neben dem klassischen Kush-Duft frische Zitrusnoten hervor. Landrace Warden verortet seine Fassung im Tirah-Tal im Nordwesten Pakistans, wo Bauern seit Jahrhunderten eigene, regional angepasste Pflanzen ziehen, die sich schon von Feld zu Feld deutlich unterscheiden.

Welche Fassung zu deinem Grow passt, siehst du im Profilvergleich direkt darunter.