Jamaican Mountain ist eine feminisierte Hybrid-Sorte, die als Hommage an die Blue Mountains Jamaikas entstanden ist – jene bis zu 2.256 Meter hohen Gipfel, die für ihren Kaffee und ihre Bedeutung für die Rastafari-Kultur bekannt sind. Sie vereint tropischen Look, markantes Aroma und kräftige Wirkung.
Genetik & Herkunft
Die Sorte ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Julian Marley und Silent Seeds: Julian Marley steht als Namens- und Ideengeber für die Linie, Silent Seeds bringt sie als Hersteller auf den Markt. Gekreuzt wurden zwei Elite-Klone, High School Sweetheart und Lemon Meringue.
Aroma & Geschmack
Der Hersteller beschreibt das Profil als Mischung aus lebhaften Zitrusnoten, deutlich skunkigen Untertönen und tiefen Kush-Akzenten – also zitronig, skunky und kushy. Das Ergebnis ist ein intensives, vielschichtiges Bukett, in dem moderne Genetik und Old-School-Erbe aufeinandertreffen.
Wirkung
Mit 25–27 % THC ist Jamaican Mountain eine potente Sorte. Die Wirkung beginnt laut Hersteller mit einem klaren, anregenden Kopfhoch, das Gedanken ordnet und Kreativität weckt, und geht dann in eine tiefe körperliche Entspannung über, die Muskeln und Verspannungen löst. Wegen der hohen Potenz empfiehlt sich ein bewusster, vorsichtiger Umgang.
Anbau & Ertrag
Jamaican Mountain wächst kräftig und mit schlanker Struktur, stabilen Ästen und mittelgroßen grünen Blättern. Die Abstände zwischen den Internodien sind recht groß, sodass viel Licht in die Pflanze gelangt – gut für gleichmäßig entwickelte, dichte Blüten. Indoor liegt die Blütezeit bei etwa neun Wochen, der Ertrag bei bis zu rund 600 g/m². Im Freiland nennt der Hersteller 1.450 bis 1.600 g pro Pflanze. Dort punktet die Sorte laut Hersteller mit natürlicher Widerstandsfähigkeit gegenüber tropischem Wetter, Schimmel und Insekten.