A.M.S. von Greenhouse Seed Co. verbindet zwei alte Schweizer Linien zu einem Hybrid, der seinen Ruf einer einzigen Eigenschaft verdankt: Das Kürzel steht für Anti Mold Strain. Dazu kommt ein eigenwilliges Aroma aus Waldboden und überreifen roten Früchten. Feminisierte A.M.S. Cannabissamen jetzt bei DrGreen bestellen.
Genetik & Herkunft
Hinter A.M.S. stehen zwei alte Schweizer Sorten, die Greenhouse-Gründer Arjan von einem Freund überlassen bekam – eine Sativa und eine Indica, deren Namen nicht überliefert sind; in den Sortendaten steht die Kreuzung schlicht als „Swiss Sativa x Swiss Indica“. Das Ergebnis ist ein Hybrid aus 60 % Indica und 40 % Sativa, der die kompakte Robustheit der einen Seite mit dem wachen Kopf der anderen zusammenbringt.
Woher der Name A.M.S. kommt
A.M.S. steht für Anti Mold Strain – benannt nach der Eigenschaft, die die Sorte im Katalog von Greenhouse Seed Co. bekannt gemacht hat: ihre ausgeprägte Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall und Schädlinge. Gleichzeitig ist das Kürzel eine kleine Verbeugung vor Amsterdam.
Aroma & Geschmack
Der Duft ist eigenwillig: eine moosig-waldige Grundnote, über die sich reife rote Früchte legen – der Hersteller vergleicht es mit dem Geruch einer alten Konfitüre. Im Geschmack zeigt sich die Sorte süß und vielschichtig. Gegen Ende der Blüte zieht die Intensität deutlich an; überreife rote Früchte dominieren dann den ganzen Raum.
Wirkung
A.M.S. setzt schnell und kräftig ein und hat dabei zwei Seiten: eine klare, wache und eine nach innen gerichtete, nachdenkliche. Der Körper bleibt aktiv, ein Couchlock-Effekt stellt sich nicht ein – deshalb beschreibt Greenhouse die Sorte als Begleiterin für produktive und kreative Arbeitstage. Der THC-Gehalt liegt bei 19,05 %, der CBD-Anteil mit 0,17 % im niedrigen Bereich.
Anbau & Ertrag
A.M.S. wächst hoch und stabil. Die Internodien strecken sich nur mäßig, die Zweige tragen kräftige Stiele, die auch schwere Blüten am Ende der Saison halten – zusammen ergibt das eine Struktur, die Wind und Tierfraß gut wegsteckt. Die Blüten sind dicht, kompakt und stark beharzt, das Laub fällt etwas dunkler grün aus als bei vielen anderen Sorten. Indoor liefern neun Wochen Blüte das meiste Harz; kommerzielle Grower ernten schon nach acht Wochen, der Ertrag reicht dabei bis zu 700 g/m². Im Freiland ist sie auf der Nordhalbkugel Ende September erntereif, und ihre Schimmelfestigkeit macht sie gerade für feuchte Regionen interessant. Zwischen anderen Pflanzen geht sie optisch gut unter – der Geruch gegen Ende der Blüte tut das allerdings nicht.