Big Bang von Greenhouse Seed Co. ist eine feminisierte, photoperiodische Sorte mit klar indicabetonter Genetik: rund 70 Prozent Indica, 30 Prozent Sativa. Sie verbindet drei alte Klassiker zu einer Pflanze, die vor allem für zwei Dinge steht – außergewöhnlich hohe Erträge und eine bewusst zurückhaltend gehaltene Wirkung.
Genetik und Herkunft
Für Big Bang kreuzte Greenhouse Seed Co. drei Legenden der Cannabis-Zucht: Skunk, Northern Lights und El Niño. Aus dieser Verbindung wählte der Züchter nach eigener Darstellung gezielt jene Genotypen aus, die drei Kriterien zugleich erfüllen: hohe Produktion, ein ausgeprägtes Aromaprofil und eine ausgewogene Wirkung.
Aroma und Geschmack
Das Ergebnis beschreibt der Züchter als Zusammentreffen alter Schule: die süße, kräftige Note des Skunk, die erdig-würzige Seite der Northern Lights und pikant-stechende Spitzen vom El Niño. Manche Konsumenten nehmen Big Bang blumig und nach süßem Apfel wahr. Am stärksten ausgeprägt sind die Terpene Myrcen, α-Pinen und Caryophyllen.
Wirkung
Big Bang wirkt entspannend und beruhigend. Greenhouse Seed Co. spricht damit ausdrücklich jene an, die kein überwältigend starkes, sondern ein ausgewogenes Erlebnis suchen – bei 19,8 Prozent THC bleibt die Sorte kräftig, ohne ins Extreme zu gehen.
Anbau und Ertrag
Die Pflanze bleibt sehr niedrig: stark verzweigt, buschig und von Natur aus eher in die Breite als in die Höhe wachsend. Indoor braucht Big Bang rund neun Wochen Blüte und liefert dabei bis zu 800 g/m². Im Freiland steht die Ernte auf der Nordhalbkugel Ende September an, mit einer Produktion von bis zu 1000 Gramm pro Pflanze.
Apotheken-Vergangenheit und Auszeichnung
Eine Besonderheit hebt Big Bang heraus: Nach Angaben von Greenhouse Seed Co. wurde die Sorte in niederländischen Apotheken als verschreibungspflichtiges Präparat geführt. Bei der HTCC 2000 belegte sie außerdem den dritten Platz.