Mazar Auto ist die feminisierte Autoflower-Version der Mazar-Genetik von Dutch Passion – eine Indica-dominante Sorte mit erdig-würzigem Kush-Aroma, Zitrusnoten und einer kräftigen, entspannenden Wirkung. Seit über einem Jahrzehnt im Sortiment und eine der Mitbegründerinnen der Autoflower-Bewegung, liefert sie zuverlässig kompakte, harzreiche Ernten – drinnen wie draußen.
Genetik & Herkunft
Mazar Auto entstand aus einer Kreuzung der originalen Mazar-Genetik (selbst eine Kreuzung aus Afghani und Skunk #1) mit einer Indica-dominanten Autoflower-Linie. Die preisgekrönte Mazar-Mutter diente vielen anderen Züchtern als Basis für stabile Poly-Hybriden, und Auto Mazar zählte zu den ersten Autoflower-Sorten von Dutch Passion überhaupt – aus einer Zeit, in der frühe Autoflowers oft klein blieben und wenig überzeugten. Auto Mazar bildete später auch die Basis für Blue Auto Mazar, eine Kreuzung mit der Original-Blueberry.
Aroma & Geschmack
Auto Mazar duftet erdig-würzig nach Kush, ergänzt um zitrusartige Noten von Limette und Zitrone. Manche Phänotypen tendieren stärker in Richtung Haze und bringen dann einen leicht herben, fruchtig-zitronigen Geschmack mit.
Wirkung
Die Wirkung setzt zunächst im Kopf an und geht rasch in einen körperbetonten, entspannenden Effekt über – begleitet von einem spürbaren Body-Stone. Gleichzeitig beschreibt Dutch Passion sie als anregend und stimmungsaufhellend, sodass Kopf und Körper gemeinsam angesprochen werden. Reift die Ernte etwas länger, bilden sich mehr amberfarbene Trichome, was den entspannenden, körperlich schweren Effekt zusätzlich verstärkt.
Anbau & Ertrag
Auto Mazar wächst kompakt in klassischer Weihnachtsbaum-Form mit vielen kräftigen Seitentrieben und einer großen Hauptblüte, ist robust und gilt als anfängerfreundlich – sowohl in Erde, Kokos als auch in Hydro-Systemen, drinnen wie draußen. Von der Aussaat bis zur Ernte vergehen indoor rund 10 bis 12 Wochen, outdoor je nach Witterung etwas länger. Indoor lässt sich ein Ertrag im Bereich von rund 500 g/m² erzielen, Outdoor-Pflanzen liefern erfahrenen Growern üblicherweise deutlich über 100 g pro Pflanze.