Himalayan Snow von Ace Seeds ist eine reguläre Sativa-Hybride mit rund 90 % Sativa-Anteil. Sie stammt aus nepalesischen Hochland-Genetiken und verbindet kräftiges Wachstum mit harzigen Blüten, einem fruchtig-süßen Aroma und einem klaren, anregenden High. Wer eine seltene Himalaya-Sativa sucht, die auch unter schwierigen Bedingungen durchhält, findet hier eine ungewöhnliche Wahl.
Genetik & Herkunft
Ace Seeds kreuzt wilde nepalesische Sativas aus der Region um Annapurna und Kathmandu mit einem Hauch der klassischen Kali Mist. Aus den Landrassen kommen Höhenanpassung und Robustheit, aus Kali Mist die Haze-Struktur und mehr Veredelung. Das Ergebnis ist deutlich komplexer und feiner als die reinen Nepal-Linien, aus denen es hervorgeht.
Zwei Phänotypen im Überblick
Klassische Nepal-Sativa: hochwüchsig und schlank, mit langen Seitenästen, schmalen Blättern und luftigen Blüten unter einer dichten, weißen Harzschicht. Sativa/Indica-Hybrid: kompakter und kräftiger, mit breiteren Blättern, größeren, dichteren Blüten und besserem Blüten-Blatt-Verhältnis. Dieser Typ zeigt den stärkeren Kali-Mist-Einfluss und erinnert an moderne Haze-Hybriden mit nepalesischem Einschlag.
Aroma & Geschmack
Himalayan Snow riecht und schmeckt intensiv süß und fruchtig, dazu kommt eine Charas-artige Note. Die Mischung wirkt vielschichtiger und runder als bei den Vorläufern Annapurna und Nepal Mist.
Wirkung
Der THC-Gehalt liegt laut Hersteller bei bis zu 15 %, dazu kommt ein spürbarer CBG-Anteil. Die Wirkung beschreibt Ace Seeds als sanft, aufmunternd und fein: ein klarer, kopfbetonter Sativa-Effekt, der weniger rau ausfällt als bei den reinen Landrassen.
Anbau & Ertrag
Die Sorte ist photoperiodisch und braucht 10 bis 12 Wochen Blütezeit. Drinnen wächst sie problemlos, richtig zu Hause ist sie aber im Freien. Ace Seeds beschreibt sie als vital und ertragreich, mit großer Widerstandskraft gegen Kälte, Regen und Schimmel. Da es sich um eine reguläre Sorte handelt, gehört das Aussortieren der Männchen zum Anbau dazu.