Chemical Bride bringt zwei amerikanische Namen zusammen, die für sehr unterschiedliche Qualitäten stehen: die alte Chemdog-Linie aus dem Haus Green House Seeds und die Wedding Cake. Herausgekommen ist eine feminisierte, photoperiodische Sorte mit deutlicher Indica-Prägung und einem Aroma, das sich in mehreren Stufen entfaltet.
Genetik & Herkunft
Green House Seeds hat für Chemical Bride die hauseigene, klassische Chemdog-Genetik als Vater eingesetzt und sie mit einer eigenen Selektion der Wedding Cake von Seedjunky gekreuzt – einer der Linien, die in den USA zuletzt am meisten Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Mit 30 % Sativa- und 70 % Indica-Anteil liegt das Erbgut klar auf der indicabetonten Seite.
Aroma & Geschmack
Der Duft kommt in Wellen. Zuerst steht eine kräftige, cremige Note im Raum, die vom Chemdog stammt und von der Wedding Cake noch verstärkt wird. Darauf folgen saure, gasartige Anklänge, die an klassisches OG erinnern, und den Abschluss macht eine leichte Erdigkeit. Die Blüten selbst sind dicht mit Trichomen überzogen und glitzern über die gesamte Oberfläche.
Wirkung
Mit 23,15 % THC bei lediglich 0,16 % CBD ist Chemical Bride eine potente Sorte. Die Wirkung setzt körperbetont an und hält lange an, drückt aber nicht in den Couchlock: Der Körper entspannt, während der Kopf klar weiterarbeitet. Green House Seeds beschreibt das als schwebendes Gefühl und empfiehlt die Sorte ausdrücklich kreativen, aktiven Menschen.
Anbau & Ertrag
Nach dem Umschalten in die Blüte streckt sich Chemical Bride kaum noch. Sie wächst buschig, bildet kräftige Nebentriebe aus und hält die Abstände zwischen den Knoten kurz – die Blüten fallen entsprechend kompakt aus. Indoor dauert die Blüte 8 bis 9 Wochen, der Ertrag bewegt sich dort im mittleren Bereich.