Genetik & Herkunft
Rucu Cucu OG ist eine feminisierte Sorte von Seedstockers und ein Gemeinschaftsprojekt mit dem argentinischen Rapper Homer el Mero Mero, einem alten Freund des Teams. Die Züchter richteten sich bei Geschmack und Wirkung nach seinen Vorlieben und selektierten über fünf Generationen, bis der passende Phänotyp stand.
Die Eltern sind Tangie und OG Kush: ein ausgewählter Tangie-Schnittling, der wegen seines intensiven Mandarinendufts und seines hohen Ertrags gewählt wurde, gekreuzt mit einem originalen USA-OG-Kush-Klon. Aus dieser Kombination bezieht die Sorte Zitrusfrucht und Gas zugleich.
Aroma & Geschmack
Der Duft ist durchdringend und erinnert deutlich an Mandarine. Im Geschmack trifft das Süß-Zitrische der Tangie auf die gasigen, holzigen Töne der OG Kush – in der Spec-Tabelle des Herstellers als fruchtig-sauer geführt. Rucu Cucu OG fällt auf, wenn man sie draußen raucht.
Wirkung
Die Wirkung ist kräftig und wurde genau so gewollt. Der Hersteller beschreibt sie als „Happy Chill“: gute Laune, gepaart mit Entspannung. Der THC-Gehalt liegt im sehr hohen Bereich – wer Rucu Cucu OG probiert, sollte sich auf eine deutliche Potenz einstellen.
Anbau & Ertrag
Die Pflanze wächst vital und robust und reagiert gut auf verschiedene Methoden: SCROG empfiehlt der Hersteller ausdrücklich, SOG, Topping und FIM funktionieren ebenfalls. Die Blütezeit beträgt rund 8 Wochen. Wegen des starken Geruchs in der Blüte gehört ein guter Aktivkohlefilter dazu. Für das volle Aroma raten die Züchter zu Erde, wenn möglich biologisch. Der Ertrag fällt üppig aus.