Panty Punch ist eine feminisierte, indicadominante Sorte von Seedstockers, die zwei populäre US-Genetiken vereint: Pink Panties und Purple Punch. Sie fällt durch dichte, harzige Blüten, ein ausgeprägtes Terpenprofil und eine kräftige Wirkung auf. Beim Anbau gilt sie als pflegeleicht, beim Konsum ist sie alles andere als zahm.
Genetik & Herkunft
Seedstockers hat Panty Punch gezüchtet, indem Pink Panties auf einen Purple-Punch-Schnitt aus den USA zurückgekreuzt wurde. Pink Panties geht auf Burmese Kush und dieselbe Florida-OG-Linie zurück, die auch in Girl Scout Cookies steckt. Purple Punch stammt von Larry OG und Granddaddy Purple ab. Das Ergebnis ist ein einheitlicher Bestand, der Kush-Struktur mit viel Aroma und hoher Potenz verbindet.
Aroma & Geschmack
Das Terpenprofil ist vielschichtig: Der Hersteller beschreibt fruchtige, zitronige, kräuterige und würzige Noten mit süßen und erdigen Untertönen. Beim Rauchen zeigt sich zunächst eine klassische Kush-Basis mit süßer Frucht und Zitrus, beim Ausatmen kommen Kräuter und eine Kiefernnote dazu. Frisch gemahlen treten Pfeffer und Würze stärker hervor. Der Geruch ist intensiv, ein luftdichtes Gefäß ist daher empfehlenswert.
Wirkung
Panty Punch erreicht laut Seedstockers Laborwerte von über 25 % THC. Die Wirkung beginnt euphorisch, aufgeweckt und kreativ, mit Lust auf Gesellschaft, und kippt bei höherer Dosis in eine tiefe, körperbetonte Entspannung. Wegen dieser Potenz ist sie nichts für Konsumenten mit geringer Toleranz.
Anbau & Ertrag
Im Anbau ist Panty Punch unkompliziert, auch für Einsteiger im Growing. Die Pflanzen bleiben in der Wachstumsphase niedrig und gedrungen, öffnen sich in der Blüte und reagieren gut auf Training wie LST, Topping oder SCROG. Die schweren Blüten brauchen Stützen, der Ertrag fällt hoch aus.