Genetik & Herkunft
Grail Widow gehört zur Grail-Serie, die Mr. Nice Seedbank als limitierte Edition aufgelegt hat. Gezüchtet wurde sie von Shantibaba, als reguläre, photoperiodische Sorte aus Afghan-, Haze- und Widow-Linien. Die Kreuzung lautet ((NL5 Haze x Haze) x Haze AC) x Widow: Auf der einen Seite steht eine Haze-Mutter, die seit Jahren die Top-Shelf-Genetik prägt, auf der anderen der originale Widow-Vater.
Drei Zuchtlinien in einer Sorte erzeugen eine große Bandbreite an Ausprägungen – für den Hersteller ein genetisches Rundum-Paket, für Züchter ohne Erfahrung allerdings eine anspruchsvolle Selektion.
Aroma & Geschmack
Die Haze-Seite bringt kräftige, würzige und erdige Noten mit, die Widow-Seite eine fruchtige, leicht zwiebelige Facette. Der Hersteller weist darauf hin, dass das Aroma eigenwillig ausfällt und sich Duft und Geschmack nicht immer eindeutig zuordnen lassen.
Wirkung
Grail Widow wirkt tief im Körper und hält dabei den Kopf klar. Im Labor wurden 18 bis 24 % THC gemessen, dazu je etwa 1 % CBD und CBG.
Anbau & Ertrag
Im Anbau ist die Pflanze nicht allzu schwierig, verlangt aber Zuwendung und Aufmerksamkeit, wenn am Ende der „Heilige Gral“ im Glas stehen soll. Die Blütezeit hängt stark vom Phänotyp ab. Der erwartete Ertrag liegt bei etwa 500 bis 750 Gramm pro m².