Great White Shark ist eine indica-dominante Dreifachkreuzung aus Super Skunk, brasilianischer und südindischer Sativa – in den 1990ern ein Cup-Gewinner und fester Bestandteil der Amsterdamer Coffeeshop-Szene. Ihr Markenzeichen: eine dichte, fast schneeweiße Harzschicht auf den Blüten.
Genetik & Herkunft
, brasilianische Sativa und südindische Sativa. Trotz der starken Indica-Dominanz zeigt sich bei manchen Phänotypen noch das sativalastige Erbe – diese Pflanzen brauchen die volle Blütezeit von zehn Wochen, um ihr Potenzial auszuschöpfen.
Eine Legende aus dem Amsterdam der 90er
In den 1990er Jahren gewann Great White Shark einen Cannabis Cup und war in den Amsterdamer Coffeeshops jener Dekade ein fester Name – eine Reputation, die ihr unter erfahrenen Growern bis heute anhaftet.
Aroma & Geschmack
Bricht man eine getrocknete Blüte auf, zeigt sich zuerst eine scharfe, herbe Zitrusnote über einem erdig-süßen Skunk-Grundton. Im Rauch verschiebt sich das Bild: Zitrus, erdige und blumig-fruchtige Töne mischen sich mit einem markanten, schwer greifbaren Funk, der bis zum letzten Zug erhalten bleibt.
Wirkung
Die Wirkung setzt mit einem Gefühl von Freude, Euphorie und Entspannung ein, während Kreativität und Motivation spürbar zunehmen. Bei einem getesteten THC-Wert von rund 19 % ist Great White Shark potent, bleibt dabei aber klar und ausgewogen im Rausch.
Anbau & Ertrag
bleibt kompakt und wächst kaum in die Höhe. Auf praktisch jede Form des Trainings reagiert sie gut; vor dem Blühbeginn lohnt sich eine Stütze, da die dichten Buds die Seitentriebe zum Kippen bringen können. Indoor unter HID-Beleuchtung dauert die Blüte 56 bis 70 Tage bei Erträgen von bis zu 800 g/m². Im Freien empfiehlt sich eine Pflanzung Ende Mai mit Ernte Mitte bis Ende Oktober; unter warmen Bedingungen sind bis zu 1000 Gramm pro Pflanze möglich. Gegenüber Hitze und Trockenheit zeigt sie sich robust und bleibt selbst in kühleren, feuchteren Klimazonen erstaunlich unanfällig für Schimmel und Mehltau.