Mit Ripleys OG Auto bringt Mephisto Genetics einen ausgewählten Alien-OG-Schnitt ins automatisch blühende Format: eine feminisierte F6-Linie mit kompakten, dicht besetzten Blüten, kräftiger OG-Würze und einem Aroma, das aus dem üblichen Raster fällt.
Genetik & Herkunft
Am Anfang stand die Suche nach OG-Genetik, die sich automatisch blühend weiterführen lässt. Aus dem photoperiodischen Bestand des Züchters fiel die Wahl auf einen Alien-OG-Schnitt aus Saatgut von Cali Connection – eine Pflanze, die Mephisto als eigenständig und durchweg hochwertig beschreibt: dick mit weißem Harz belegt, dazu eine auffällig tiefviolette Blattfärbung. Über mehrere Generationen Inzucht wurde daraus eine automatisch blühende Linie, gekreuzt mit Mephistos hauseigener Autoflower-Zuchtlinie Breeding Auto OSS. Verkauft wird sie heute als feminisierte F6-Automatic mit einem Verhältnis von rund 60 % Indica zu 40 % Sativa.
Aroma & Geschmack
Das Aroma ist der eigenwilligste Teil dieser Sorte: Mephisto beschreibt es als intensiv, mit einer Spanne von verbranntem Gummi bis ins Fleischig-Herzhafte. Im Geschmack kommen erdige und schokoladige Noten dazu, dahinter eine zitrisch-spritzige Spitze. Die Stichworte des Züchters lauten gassy, süß, erdig und funky – ein Profil, das mit den üblichen fruchtigen Autoflowern wenig gemein hat.
Wirkung
Mephisto beschreibt die Wirkung schlicht als hart zuschlagend. Die Analysewerte stützen das: Der Züchter gibt 23,1 % THC an, und drei getrennt eingeschickte Kundenproben lagen dabei eng beieinander – die Linie liefert also nicht nur hohe, sondern auch verlässlich reproduzierbare Werte. Wer mit Autoflowern eher zurückhaltende Ergebnisse verbindet, sollte das einkalkulieren.
Anbau & Ertrag
Unter guten Bedingungen wird Ripleys OG Auto groß und füllig: 90 bis 110 cm sind die Regel, die Abstände zwischen den Blütenansatzpunkten bleiben dabei kurz. Wer sie verzweigen lässt, erntet mehrere Colas statt einer einzelnen Spitze. Von der Keimung bis zur Ernte vergehen etwa 75 bis 85 Tage. Der Ertrag reicht bis zu 300 Gramm pro Pflanze – im Freien erreicht sie diesen Wert unter guten Voraussetzungen, indoor lässt sich sowohl mit einzelnen großen Pflanzen als auch mit mehreren kleineren nebeneinander arbeiten.