Creme de la Chem Auto – bei Mephisto Genetics kurz CDLC – verbindet einen clone-only-Schnitt der Stardawg mit Chemdogging, dem eigenen Autoflower-Klassiker des Hauses. Herausgekommen ist eine mittelhohe, indicabetonte Automatic mit dichten, harzüberzogenen Blüten und einem Aroma zwischen Sprit, Gewürz und Weihrauch. Feminisierte Creme de la Chem Auto Samen von Mephisto Genetics jetzt bei DrGreen bestellen.
Genetik & Herkunft
Chemdogging erschien Anfang 2015 als Mephisto Original und blieb als Autoflower-Elternteil gesetzt: stabil, aromastark und in den Prüfungen des Züchters konstant über 22 % THC. Für die Auskreuzung suchte Mephisto eine photoperiodische Linie von hoher Qualität mit verwandter Abstammung und fand sie in einem Schnitt der Stardawg von Top Dawg Seeds – dem Illuminati-Cut, ausgewählt vor allem wegen seines Harzbesatzes und der intensiven Aromen. Die erste F1-Kreuzung entstand im Sommer 2015 bei Freilandtests; bis zur Veröffentlichung vergingen mehr als zwei weitere Jahre. Heute liegt die Sorte als F7 vor, feminisiert und autoflowering, im Verhältnis 70 % Indica zu 30 % Sativa.
Aroma & Geschmack
Der Geruch startet süß bis blumig, mit Anklängen von Weihrauch und Gewürz. Je weiter die Blüten zulegen, desto intensiver wird er – Mephisto formuliert das ausdrücklich als Warnung und rät, das Geruchsmanagement einzuplanen. Als Aromaschlagworte nennt der Züchter gassy, würzig, erdig und funky; im Geschmack kommen blumige und spritige Noten dazu. Zurückhaltend ist an dieser Sorte nichts.
Wirkung
Mephisto beschreibt die Wirkung als hochpotent und lang anhaltend. Das ist eine Aussage über den Konsum, nicht über den Anbau: Wer die Sorte wegen ihrer unkomplizierten Kultur wählt, sollte die Intensität trotzdem einkalkulieren.
Anbau & Ertrag
Creme de la Chem Auto wächst schnell und kräftig, bildet große dunkelgrüne Fächerblätter und verzweigt früh. Im Schwierigkeitsgrad führt Mephisto sie als Novice-Sorte und empfiehlt sie ausdrücklich als Einstieg ins eigene Sortiment. Ein Handgriff lohnt sich dabei besonders: Werden die Blätter gelegt und die unteren Triebe aus dem Blattwerk geholt, bilden die vielen Seitentriebe eine Ebene auf gleicher Höhe, aus der nur die Hauptcola herausragt. Mit 55 bis 80 cm bleibt sie mittelhoch und wird bei freiem Stand oft so breit wie hoch. Von der Keimung bis zur Ernte gibt der Züchter 70 bis 80 Tage an, den Ertrag mit 90 bis 120 Gramm. Die Blüten sitzen als runde, golfballgroße oder größere Nuggets an den Triebenden und sind ausgesprochen dicht – es zahlt sich aus, unteren Wuchs und die untersten Astknoten wegzunehmen.
Frost und Fade
Optisch lebt die Sorte vom Kontrast: Sie legt eine dicke, klebrige, fast pelzige weiße Harzschicht an, während sich das Blattwerk in der Spätblüte in kühle Herbsttöne verfärbt. Genau dieser Frost war für Mephisto auch das Argument, den Stardawg-Schnitt überhaupt einzukreuzen.