Fugue State Auto ist die autoflowerende Antwort von Mephisto Genetics auf einen modernen Klassiker: eine Amnesia-Haze-Linie von Archive Seeds, bestäubt mit dem hauseigenen Walter White. Herausgekommen ist eine sativadominante Automatic mit zitrusgetriebenem Haze-Profil und dicht gepackten, weiß beharzten Blüten. Feminisierte Fugue State Auto Samen jetzt bei DrGreen bestellen.
Genetik & Herkunft
Mephisto kaufte 2015/2016 mehrere Packungen Amnesia Haze BX1 bei Archive Seeds und stellte sie gegen mehrere eigene Amnesia-Cuts – von Elite-Versionen bis zum lokalen Schnitt. Bestäubt wurde alles mit demselben Pollenspender: Walter White, seit Jahren ein Hausfavorit im Mephisto-Katalog. In der F1 zeigte ausgerechnet die Archive-Kreuzung die gleichmäßigsten und besten Pflanzen; aus dieser Auswahl entstand über rund zwei Jahre die heutige F6. Der Anlass war ein doppelter: mehr Sativa im eigenen Sortiment – und ein Elternpaar, dessen Duft- und Geschmacksprofile sich ähneln. Genetisch liegt Fugue State Auto bei etwa 35 % Indica zu 65 % Sativa.
Woher kommt der Name Fugue State?
Der Name ist ein Gruß an Breaking-Bad-Fans: In der Serie täuscht Walter White eine dissoziative Fugue vor – einen Zustand, in dem er sich angeblich an nichts mehr erinnert. Genau diese beiden Zutaten stecken in der Sorte: Walter White als Pollenspender und Amnesia als Mutterlinie. Der Name erzählt die Kreuzung also gleich mit.
Aroma & Geschmack
Das Profil ist klar haze-geprägt: Zitrus steht vorn, dahinter liegen würzige und pfeffrige Nuancen, abgerundet von einer harzig-kiefrigen Note. Im Rauch bleibt vor allem der kräftige Zitruston hängen – Mephisto beschreibt den Geschmack ausdrücklich als stark zitrusbetont.
Wirkung
Fugue State Auto wirkt aufhellend, energetisch und kreativ – gedacht für den Tag und nicht für den Feierabend auf dem Sofa. Mephisto stellt dem allerdings eine deutliche Warnung an die Seite: Die Sorte ist ausgesprochen potent. Wer zu großzügig dosiert, wird von ihr eher ausgebremst als beschwingt.
Anbau & Ertrag
Fugue State Auto wächst mit sichtbarem Schub und bildet früh eine offene, verzweigte Struktur mit mittleren Internodien. Ihre Blätter werden im Verlauf schmaler und feiner gezähnt; das sparsame Laub lässt Licht bis in die unteren Etagen und füllt auch dort die Blüten aus. Bis etwa Tag 35 bis 40 nach dem Keimen streckt sie sich und schiebt Vorblüte, danach kippt sie zügig in die Blüte. Trainingsmaßnahmen nimmt sie bereitwillig an, nötig ist selten viel: leichtes Ausdünnen der unteren Triebe und ein paar Runden Leaf-Tucking verteilen die Blütenmasse gut über die ganze Pflanze. Zum Ende hin geht es schnell – aus einer Blüte voller weißer Griffel wird binnen kurzer Zeit eine erntereife. Mephisto gibt den Ertrag mit 90 bis 150 Gramm an, die Gesamtzeit von der Keimung bis zur Ernte mit 70 bis 80 Tagen.