Exodus Cheese Auto bringt den britischen Cheese-Klon in eine selbstblühende, feminisierte Form: Green House Seeds hat ihn dafür mit Ruderalis gekreuzt. Geblieben sind das durchdringend skunkige Aroma und eine schwere, lang anhaltende Wirkung.
Genetik & Herkunft
Am Anfang steht der Exodus-Cheese-Klon: eine in Großbritannien selektierte Skunk-Pflanze, die als Steckling weitergereicht wurde und es zu einer der bekanntesten Sorten der Cannabis-Szene gebracht hat. Green House Seeds hat diesen Klon mit Ruderalis gekreuzt und ihn damit als feminisierte Autoflower in Samenform verfügbar gemacht. Die Anteile liegen bei 50 % Indica, 30 % Sativa und 20 % Ruderalis.
Aroma & Geschmack
Der Geruch ist das, was den Cheese berühmt gemacht hat: durchdringend skunkig, unterlegt mit moosigen, holzigen und sauren Noten, dazu süße und gasartige Anklänge. Das Ergebnis ist ein komplexes, kräftiges Profil — eine einzelne Blüte genügt, um damit einen ganzen Raum zu füllen.
Wirkung
Mit 19,8 % THC und 0,58 % CBD liegt das Schwergewicht klar auf dem THC. Die Wirkung setzt nicht schlagartig ein, sondern steigert sich schrittweise bis zu ihrem Höhepunkt und bleibt dann eine ganze Weile — ausgeprägt körperlich, schwer und damit eher ein Begleiter für den späten Abend als für den Vormittag.
Anbau
Exodus Cheese Auto bleibt mit 80 bis 90 cm Gesamthöhe klein bis mittelgroß. Die Blüte dauert rund sieben Wochen und startet unabhängig vom Lichtzyklus — zwischen 12 und 18 Stunden Licht pro Tag ist alles möglich. Einsteigern empfiehlt Green House die Sorte im Anbau allerdings ausdrücklich nicht: Sie gilt als etwas heikel und verlangt Zeit und Aufmerksamkeit. Wer ihr die gibt, bekommt dafür eine der bekanntesten Aromasorten der Szene in selbstblühender Form.