Genetik & Herkunft
Pineapple Poison von Super Sativa Seed Club entstand aus einer weiblichen Pineapple (eine Old-School-Skunk-Selektion) und einem reversierten Durban-Poison-Männchen aus der Dutch-Passion-Genetik. Ziel der Kreuzung war eine kräftige, widerstandsfähige Sativa mit einem neuen, komplexen Terpenprofil. Das Ergebnis ist ein Sativa-dominanter Hybrid, der die tropische Seite der Pineapple mit dem würzigen Anis der Durban Poison verbindet.
Aroma & Geschmack
Das Aroma ist süß, fruchtig, blumig und kräuterig, getragen von tropischen Noten und einem deutlichen Anisnote – ein Erbe der Durban Poison, das bei modernen Kreuzungen selten geworden ist. Beim Einatmen dominiert der Geschmack nach Ananas, beim Ausatmen folgen Anis, Minze und leicht nussige, blumige Nuancen. Manche Phänotypen setzen zusätzlich auf eine zitronige Frische.
Wirkung
Die Wirkung beginnt euphorisch und aufhellend, ist kreativ und energiegeladen und geht mit der Zeit in ein entspanntes Wohlgefühl über. Wer etwas mehr konsumiert, wird gelöst und gut gelaunt. Der Effekt hält mehrere Stunden an und lässt Raum, den Tag aktiv zu gestalten.
Anbau & Ertrag
Pineapple Poison ist im Anbau unkompliziert und verzeiht Fehler, weshalb sie sich auch für weniger erfahrene Grower eignet. Sie blüht photoperiodisch und ist nach rund acht Wochen reif – deutlich schneller als viele andere Sativa-dominante Sorten. Die Pflanze wächst kräftig mit stabilen Ästen und baut dichte, frostige Blüten auf. Indoor sind 350 bis 450 g/m² realistisch, outdoor liefert sie bei guten Bedingungen mehr als ein halbes Kilo pro Pflanze. Sie ist ein genügsamer Fresser und reagiert gut auf Toppen und Supercropping.