Amaretto Tarmac von Seedstockers ist eine feminisierte, sativa-dominante Sorte für alle, die beim Aroma zuerst hinschauen. Die Züchter wollten ein Geschmacksprofil, das es so noch nicht gab – und haben dafür zwei markante Eltern zusammengebracht.
Genetik & Herkunft
Amaretto Tarmac entstand aus der Kreuzung von Amaretto Sour und Apollo Black Cherry. Von Amaretto Sour stammt die süß-leicht säuerliche, an den italienischen Likör erinnernde Terpennote, von Apollo Black Cherry der ungewöhnliche Schwarzkirsch-Geschmack samt kräftigem Ertrag. Die Sorte gehört zur Seedstockers-Superior-Linie, die Geschmack an die erste Stelle setzt, ohne bei Ertrag und Zuverlässigkeit Abstriche zu machen. Der sativa-Anteil liegt bei rund 80 %.
Aroma & Geschmack
Beim Einatmen zeigt sich der namensgebende „Tarmac“-Ton – heißer Asphalt – über einem bitteren, erdigen Amaretto-Hintergrund, den eine süße Schicht aus Kirsche, Blaubeere und Kolanuss abmildert. Beim Ausatmen kommen Mandel, Kola sowie zitrische und erdige Nuancen dazu, die lange nachklingen. Frische Blüten duften süß und frisch mit leichter Treibstoffnote; getrocknet und gut ausgehärtet dominiert ein saftiger Kirschduft mit Anklängen von Kampfer und Kiefer.
Wirkung
Amaretto Tarmac setzt zunächst auf einen kopflastigen, anregenden Schub: Motivation, Kreativität und Euphorie, dazu ein klarer Fokus. Nach und nach geht das in eine angenehme körperliche Entspannung über, ohne zu erdrücken. Der THC-Gehalt reicht bis zu 26 % – eine kraftvolle Sorte, die den kreativen Kopf ebenso anspricht wie den Wunsch nach Ruhe.
Anbau & Ertrag
Die Pflanze bleibt von mittlerer Größe und streckt sich nicht übermäßig, ihre Blüten sind kompakt und dicht, mit viel Harz und kräftigen Seitentrieben. Gegen Ende der Blüte können sich die Blätter lila färben; zwei Phänotypen sind möglich, ein eher grüner und ein purpurfarbener. Die Blütezeit beträgt nur neun Wochen. Indoor sind 450 bis 500 Gramm pro Quadratmeter drin, outdoor bis zu 800 Gramm pro Pflanze.