Fast Buds hat mit der Original Northern Lights Auto einen der bekanntesten Indica-Klassiker in ein selbstblühendes Format überführt: kurze Internodien, dichte Harzpolster und eine Wirkung, die keinen Zweifel an ihrer Herkunft lässt.
Genetik & Herkunft
Die Sorte geht auf die Kreuzung Northern Lights x Ruderalis zurück. Mit rund 70 % Indica zu 30 % Sativa bleibt sie klar indicadominiert – der Ruderalis-Anteil steuert nur das selbstblühende Verhalten bei, den Körper der Pflanze prägt die Northern-Lights-Linie.
Aroma & Geschmack
Der Geschmack ist eher herzhaft als süßlich: Pfeffer und Würze stehen vorn, dazu kommt eine milde fruchtige Note. Der Hersteller beschreibt sie als eher erdig denn stechend – im Raum ist sie deshalb trotzdem gut wahrnehmbar.
Wirkung
Mit bis zu 20 % THC setzt die Wirkung schnell und körperlich ein und vertieft sich mit jedem weiteren Zug bis zum vollständigen Couch-Lock. Fast Buds empfiehlt sie ausdrücklich für den Abend – zum Abschalten nach einem langen Tag oder als Begleitung in einen langen, tiefen Schlaf. Für Aufgaben, die Konzentration verlangen, ist sie damit nicht gedacht.
Anbau & Ertrag
Die Pflanzen erreichen 90 bis 120 cm bei sehr kurzem Internodienabstand; als Blütedauer nennt Fast Buds neun Wochen. Indoor sind 500 bis 600 g/m² angegeben, im Freiland 60 bis 160 g pro Pflanze. Im Sea of Green spielt sie ihre Stärke aus, verträgt einen hohen EC-Wert und dankt es mit dichten, schweren Blüten. Zwei Wochen vor der Ernte rät der Hersteller zum Spülen. Indoor, Outdoor, Gewächshaus und Mixlight sind gleichermaßen vorgesehen.
Widerstandsfähigkeit
Robustheit ist das eigentliche Markenzeichen dieser Sorte. Fast Buds gibt an, die ohnehin hohe Widerstandskraft der Northern-Lights-Linie noch einmal angehoben zu haben: Pflanzenkrankheiten wehrt sie zuverlässig ab, gegen Schädlinge und Insekten ist sie ebenfalls gut aufgestellt, und im Alltag verlangt sie ausgesprochen wenig Zuwendung.
Blüten für Dry Sift und Hasch
Ihre Blüten sind locker und luftig gebaut und erinnern in der Form an eine Eichel, mit hervortretenden, geschwollenen Kelchblättern. Die Trichome sitzen in dichten Nestern über die gesamte Blüte verteilt – wer mit Dry Sift arbeitet, findet hier den eigentlichen Reiz dieser Sorte.