Gorilla Cookies Auto vereint zwei Autoflower-Linien von Fast Buds: golfballgroße, dicht harzige Blüten und einen Geschmack zwischen Keksteig und Gas. Laut Züchter ist sie die meistprämierte und meistverkaufte Autoflower des eigenen Programms.
Genetik & Herkunft
Hinter der Sorte steht die Kreuzung GG4 Auto F6 × Cookies Auto F5 — zwei bereits selbstblühende Elternlinien, die Fast Buds über mehrere Generationen weitergezüchtet hat. Die heute verkaufte Fassung steht in der sechsten Generation (F6) und wird als feminisierter Polyhybrid geführt. Das Verhältnis liegt bei 55 % Indica zu 45 % Sativa: Von der Glue-Seite kommen Harz und Wuchskraft, von der Cookies-Seite das süße Backwerk-Aroma.
Aroma & Geschmack
Der Hersteller führt Cookie, Erdig und Kush als Geschmacksrichtungen. Im Fließtext wird daraus ein vielschichtigeres Bild: zuerst süßer, gebackener Keksteig, darunter erdige Minze und gasige Untertöne, im Abgang nussig und durchdringend.
Wirkung
Der Einstieg kommt schnell und aufhellend, mit einer kicherigen Note, und geht dann in eine tiefe, körperlich beruhigende Entspannung über. Fast Buds beschreibt sie als eine der stärksten Autoflower-Sorten überhaupt — entsprechend deutlich fällt der Wirkungseintritt aus. Als ausgewogener Hybrid passt sie eher in den Abend als in den Arbeitstag.
Anbau & Ertrag
Gorilla Cookies Auto wächst gedrungen und buschig, wird 100 bis 150 cm hoch und bildet dicke Seitenäste um eine feste Hauptcola. Indoor nennt Fast Buds 550 bis 650 g/m², der Zyklus dauert rund zehn Wochen. Gegenüber Schädlingen und Umweltstress gilt sie als robust.
Harz für Extrakte
Auffällig ist die Spätblüte: Die Blüten verschwinden derart unter Trichomen, dass sie fast weiß wirken. Genau deshalb ist die Sorte bei Extrakteuren und kommerziellen Growern beliebt — wer auf Hasch, Rosin oder andere Konzentrate hinarbeitet, findet hier reichlich Ausgangsmaterial.