Duck Auto ist eine feminisierte Autoflower-Sorte von Dutch Passion, die vor allem für ihre außergewöhnliche Tarnung bekannt ist: Statt klassischer Hanfblätter trägt sie eine natürliche Blattmutation, die an einen Entenfuß erinnert – daher der Name.
Genetik & Herkunft
Duck Auto ist die automatische Version der photoperiodischen Frisian Duck und wurde von Dutch Passion mit der hauseigenen Auto White Widow gekreuzt. Aus dieser Kombination entstand eine robuste, schnell blühende Autoflower-Hybride mit der charakteristischen Blattform ihrer Frisian-Duck-Herkunft.
Die getarnte Blattform
Die stabilisierte Ducksfoot-Mutation sorgt dafür, dass Duck Auto vor allem in der Wachstumsphase kaum als Cannabispflanze zu erkennen ist – die netzartig geformten Blätter wirken eher wie eine Zierpflanze. Erst in der Blütephase bildet sie Blüten und einen etwas kräftigeren, aber weiterhin vergleichsweise dezenten Duft aus. Das macht sie zu einer beliebten Wahl für den unauffälligen Anbau in Garten, Kräuterbeet oder auf dem Balkon.
Aroma & Geschmack
Das Terpenprofil von Duck Auto ist komplex und wird als erdig, blumig und fruchtig beschrieben, mit Noten von Zitrus, Minze und Kiefer. Beim Rauchen oder Verdampfen treten zusätzlich süßliche, fruchtige Nuancen hervor.
Wirkung
Die Wirkung ist ausgewogen und von mittlerer Stärke – weder besonders schwach noch überwältigend stark. Sie beginnt zerebral, energetisch und euphorisch und geht in eine spürbar entspannende körperliche Komponente über. Der Höhepunkt ist eher kurz, das Gesamtgefühl hält aber mehrere Stunden an, was Duck Auto auch für den Tagesgebrauch geeignet macht.
Anbau & Ertrag
Duck Auto ist eine robuste Autoflower, die drinnen wie draußen, im Gewächshaus oder Polytunnel gedeiht und auch kühlere und feuchtere Bedingungen gut verträgt. Die offene Blütenstruktur mit ausgeprägten Foxtails lässt viel Luft und Licht an die Buds und senkt so das Risiko von Schimmel und Fäulnis. Indoor liefert sie durchschnittlich 400 bis 450 g/m², outdoor bewegt sich der Ertrag je Pflanze meist im moderaten Bereich. In warmen Klimazonen sind mehrere Grow-Zyklen pro Saison möglich, in kühleren Regionen wie Skandinavien in der Regel ein bis zwei.