Café Racer von Blimburn Seeds ist ein feminisierter, photoperiodischer Hybrid mit deutlich sativa-lastigem Charakter: Der Hersteller beziffert das Verhältnis auf 70 % Sativa zu 30 % Indica. Er liefert hohe THC-Werte, harzige Blüten und ein Aroma, das Zitrus mit Erde und Traube verbindet.
Genetik & Herkunft
Die Sorte entstand in den USA aus einer Kreuzung von Girl Scout Cookies und Granddaddy Purple. Von beiden Eltern übernimmt sie Harzigkeit und Aroma, doch die Sativa-Seite setzt sich durch: Café Racer ist ein Sativa-Phänotyp, auch wenn die Eltern selbst nicht übermäßig sativa-lastig sind. Das Ergebnis ist ein ausgewogener Hybrid mit leichtem Sativa-Übergewicht.
Aroma & Geschmack
Geschmacklich nennt Blimburn Zitrus, Erdiges und Traube. Die Blüten werden als steinhart beschrieben und sind von einer dichten Trichomschicht überzogen, die ihnen einen kristallinen Glanz gibt. Als Terpene werden Camphen, Linalool, Caryophyllen, Limonen und Terpinolen genannt – Limonen und Terpinolen stehen dabei für die frische, zitrische Note.
Wirkung
Der Hersteller beschreibt eine stimmungsaufhellende, gesprächige Wirkung, die sich mit körperlicher Entspannung mischt. Der Kopf bleibt aktiv und kreativ, während die Indica-Anteile den Körper beruhigen. Da der THC-Gehalt hoch ausfällt, ist Café Racer eher etwas für Konsumenten mit Erfahrung; Blimburn empfiehlt die Sorte für den Abend nach einem langen Tag.
Anbau & Ertrag
Café Racer lässt sich indoor wie outdoor anbauen und blüht in etwa acht bis zehn Wochen. Die Pflanzen erreichen rund 1,9 Meter und zeigen eine leicht sativa-typische, gestreckte Struktur mit kräftigem Haupttrieb. Indoor nennt der Hersteller 350 bis 450 g/m², outdoor 700 bis 800 g pro Pflanze. Für gleichmäßige Blütenebenen empfiehlt Blimburn indoor weite, vertikale Flächen und die ScrOG-Methode. Als Substrat eignen sich Perlite, Torf oder Kokos.