White Widow x The Ultimate von Dutch Passion verbindet zwei Klassiker des Hauses zu einem robusten Indica-/Sativa-Hybrid: durchdringend würzig-saures Aroma, sehr hoher THC-Gehalt und ein Ertrag mit XXL-Kennzeichnung. Reguläre Cannabissamen jetzt bei DrGreen bestellen.
Genetik & Herkunft
Auf eine White-Widow-Kreuzung hatte Dutch Passion über Jahre hinweg immer wieder Anfragen bekommen. Gekreuzt wurde am Ende ein männlicher White Widow mit einer weiblichen The Ultimate. White Widow gilt im eigenen Sortiment als eine der stärksten indicadominanten Linien überhaupt, The Ultimate als eine der produktivsten Pflanzen – beide sind Cannabis-Cup-Gewinner. Aus der Verbindung entstand ein ausgewogener Hybrid, der die kompakten Blüten der White Widow mit den großen, schweren Blüten der The Ultimate zusammenbringt. Auch die auffällig weiße Bereifung geht auf den White-Widow-Vater zurück.
Aroma & Geschmack
Der Geruch ist durchdringend und lässt sich am besten als frische, säuerliche Mischung aus Zitrus, Kiefer und Kräutern beschreiben; dazu treten erdige und chemische Nuancen. Im Geschmack bleibt die säuerliche Seite erhalten, dominant ist hier aber das Würzige, unterlegt mit Erde. Der kräutrige Charakter kippt bei einzelnen Phänotypen spürbar in Richtung eines klassischen Haze. Genau diese Kombination aus sauer und würzig macht die Sorte aus – und ihr Geruch ist kein Nebenschauplatz: Dutch Passion rät ausdrücklich zu einer gut dimensionierten Abluft und lieber zu frischen Filtern.
Wirkung
Das High setzt schnell ein und hält lange an. Es beginnt leicht euphorisch und energetisch im Kopf; wird nachgelegt, kommt ein deutlich narkotischer, körperlich entspannender Teil dazu. Dabei baut sich die Wirkung mit der Zeit weiter auf – ein echter Creeper. Weil sie anregend und entspannend zugleich wirkt, taugt sie für Tag und Nacht. Beim Konsum ist das allerdings keine Einsteigersorte: Dutch Passion beschreibt sie ausdrücklich als Sorte für erfahrene Genießer oder medizinische Anwender, und höhere Dosen führen in einen sehr tiefen Entspannungszustand.
Anbau & Ertrag
Im Anbau ist sie ausgesprochen gutmütig: robust, bei der Düngung unempfindlich und mit SCROG, SOG oder ganz ohne Trainingstechnik zu führen – eine Allrounderin, die auf den Indoor-Anbau hin entwickelt wurde. Mit 1 bis 1,5 Metern bleibt sie im mittleren Bereich, streckt sich nach dem Umstellen auf 12/12 aber noch zwei bis drei Wochen deutlich. Nach etwa 63 Tagen Blüte sind die meisten Phänotypen erntereif; den größeren gibt man besser rund 70 Tage, weil sie in den letzten beiden Wochen noch spürbar zulegen – die ersten bernsteinfarbenen Trichome sind dabei der bessere Zeitgeber als der Kalender. Der Ertrag ist der eigentliche Trumpf: In Expertenhand sind bis zu 750 g/m² möglich. So schwere Blüten brauchen Unterstützung, Netze oder Spannschnüre gegen Ende der Blüte gehören eingeplant. Danach geht es schnell, denn das Blüten-Blatt-Verhältnis ist günstig und der Schnitt entsprechend unkompliziert. Für Einsteiger ist sie im Anbau machbar; durch ihre gesteigerte Wuchskraft lässt sie sich allerdings etwas schwerer vorhersagen.