Mokums Tulip Auto ist Dutch Passions selbstblühende Antwort auf die photoperiodische Mokum’s Tulip: ein kompakter, feminisierter Autoflower auf amerikanischer Gelato- und Sherbet-Genetik, mit 15-20 % THC, cremig-fruchtigem Aroma und einer ungewöhnlich deutlichen Vanillenote. Von der Saat bis zur Ernte vergehen 11-12 Wochen.
Genetik & Herkunft
Die Sorte entstand auf Wunsch von Kunden, die eine selbstblühende Version der Mokum’s Tulip wollten. Dutch Passion kreuzte dafür genau diese Linie mit der hauseigenen Auto Colorado Cookies. Mokum’s Tulip selbst steht auf gefragten US-Genetiken — Gelato und Sherbet, also Cookie-Genetik in ihrer ausgereiften Form. Herausgekommen ist ein Hybrid mit körperlicher wie mentaler Komponente, der die Aromatik der Ausgangslinie behält und sie in ein Autoflower-Format überführt.
Aroma & Geschmack
Der Duft ist vor allem süß, cremig und fruchtig mit einer blumigen Ebene; im Geschmack landet das bei Süßigkeiten und Speiseeis. Auffällig ist die Vanillenote im Terpenprofil, die man in dieser Deutlichkeit selten antrifft. Einzelne Phänotypen ziehen etwas in Richtung Diesel und Kush, deutlich zurückhaltender allerdings als die photoperiodische Ausgangslinie. Wer das Profil ausschöpfen will, raucht pur oder verdampft.
Wirkung
Die Wirkung ist entspannend, beruhigend, leicht euphorisch und stressabbauend — ein Hybrid-High mit körperlichem Übergewicht, aber klarem mentalen Anteil. Das Kopf-High beschreibt Dutch Passion als leicht euphorisch, energetisch und verträumt; durch die Potenz hält es vergleichsweise lange an. Damit ist die Sorte über den Tag verteilt einsetzbar und nicht auf den Abend beschränkt.
Anbau
Mokums Tulip Auto wächst kompakt bis mittelhoch auf 50-100 cm und braucht dank kurzer bis mittlerer Internodien und stabiler, aufrechter Seitentriebe praktisch kein Training. Indoor sind unter guten Bedingungen 400-500 g/m² möglich; beim ersten Versuch sind 300-400 g/m² realistisch. Outdoor liegen 50-100 g pro Pflanze drin, am besten in warmen, eher trockenen Regionen — im gemäßigten Klima gehört sie in Töpfe an einen sonnigen, geschützten Platz. Ein Punkt verdient Aufmerksamkeit: Auf hohe Luftfeuchtigkeit reagiert sie empfindlich und neigt dann zu Schimmel und Bud Rot. Luftbewegung, ein luftiges, sauerstoffreiches Substrat und eine Luftfeuchte unter 40 % lösen das.
Harz und Konzentrate
Die Blüten sind sehr hell und dicht mit Trichomen besetzt — gutes Ausgangsmaterial für Ice-o-lator-Hasch und Rosin, wobei sich auch die Schnittreste noch lohnen. Einige der vier Phänotypen zeigen zum Ende der Blüte violette Töne.