Ice Cream Haze kreuzt eine Crockett's-Haze-Selektion mit der amerikanischen Ice Cream Cake und verbindet klassische Haze-Würze mit süß-cremigen Cookie-Terpenen. Der sativadominante F1-Hybrid von Dutch Passion wächst kräftig, blüht für eine Haze zügig und liefert Erträge in der XXL-Klasse.
Genetik & Herkunft
Die Mutter dieser Kreuzung stammt aus einer Crockett's-Haze-Selektion — einer sehr wüchsigen, schnell wachsenden Sativa. Als Pollenspender diente Ice Cream Cake, selbst eine Kreuzung aus Gelato und Wedding Cake und damit ein Spross der amerikanischen Cookie-Familie. Entwickelt hat den F1-Hybrid der Züchter Antonio, der in den vergangenen sieben Jahren 35 Cannabis-Cups gewonnen hat; zunächst gab es die Sorte ausschließlich in regulärer Form. Die F1-Wuchskraft dieser Verbindung ist über den gesamten Lebenszyklus deutlich zu sehen.
Aroma & Geschmack
Das Terpenprofil ist vielschichtig: würzige Haze-Noten treffen auf tropische Frucht und eine sahnig-süße Eiscreme-Nuance. Im Geschmack überwiegt die Haze-Seite — würzig, zugleich frisch und fruchtig. Wie stark welche Note hervortritt, unterscheidet sich von Pflanze zu Pflanze: Manche riechen ausgeprägt würzig-hazig, bei anderen tritt die harzige Gelato-Seite der Ice Cream Cake in den Vordergrund. Die Blüten sind dabei durchgängig dicht mit Trichomen belegt und wirken frostig-weiß.
Wirkung
Die Wirkung ist potent und hält über mehrere Stunden an. Sie trägt einen hybriden Charakter aus körperlicher und mentaler Komponente, neigt sich aber klar der Kopfseite zu: energetisch, euphorisch und stimmungsaufhellend. Häufig setzt sie verzögert ein und legt mit der Zeit zu, bevor sie in einen entspannten, träumerischen Zustand übergeht, ohne müde zu machen — passend für kreative Arbeit ebenso wie für einen ruhigen Abend. Mit Spitzenwerten von bis zu 25 % THC gilt Ice Cream Haze allerdings selbst unter erfahrenen Konsumenten als Head Stash: Für Ungeübte ist sie nach Angaben des Herstellers ausdrücklich nicht gedacht.
Anbau & Ertrag
Ice Cream Haze ist photoperiodisch und blüht in durchschnittlich 8 bis 10 Wochen — für eine Haze vergleichsweise zügig. Nach der Umstellung auf 12/12 streckt sie sich rund zweieinhalb bis vier Wochen und bildet kräftige, steife Äste mit kurzen bis mittleren Internodien; die Hauptblüten werden schwer genug, um Stützen zu benötigen. Im Anbau gilt sie als unkompliziert und robust und kommt mit fast allen Systemen zurecht. Indoor sind rund 600 bis 700 g/m² erreichbar, im Freiland unter guten Bedingungen ein Kilogramm und mehr pro Pflanze.